Grunderwerbsteuer Schillingstedt, Thüringen 2026


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zuletzt aktualisiert: 2026-05-13 12:26:42

Grunderwerbsteuer in Schillingstedt, Thüringen

Die Grunderwerbsteuer ist eine bedeutende Abgabe, die beim Erwerb von Grundstücken und Immobilien anfällt. In Schillingstedt, einer kleinen Gemeinde in Thüringen, spiegelt die Grunderwerbsteuer die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der Region wider. Durch ihre Höhe und Anpassungen beeinflusst sie den Immobilienmarkt und die Attraktivität von Investitionen in der Region.

Aktuelle Werte der Grunderwerbsteuer

Aktuell beträgt die Grunderwerbsteuer in Thüringen, und somit auch in Schillingstedt, 6,5%. Diese Erhöhung fand im Jahr 2014 statt und hat seitdem Bestand. Im Vergleich zu anderen Bundesländern bewegt sich Thüringen damit im oberen Bereich der Grunderwerbsteuer.

Entwicklung in der Vergangenheit

Die Grunderwerbsteuer in Thüringen wurde im Laufe der Jahre mehrmals angepasst. Ursprünglich lag sie in den frühen 1990er Jahren bei 3,5%. Im Zuge der allgemeinen Erhöhungen der Grunderwerbsteuer in Deutschland stieg der Satz 2014 auf die heutigen 6,5%. Diese Entwicklung war teilweise notwendig, um die Haushaltskassen der Länder zu stabilisieren und notwendige Investitionen in Infrastruktur und öffentliche Dienste zu finanzieren.

Perspektiven für die Zukunft

Die Zukunft der Grunderwerbsteuer in Schillingstedt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Politische Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene, wirtschaftliche Entwicklungen und die Nachfrage nach Immobilien in der Region werden die Steuerpolitik beeinflussen. Eine Erhöhung scheint in der aktuellen wirtschaftlichen Lage unwahrscheinlich, jedoch könnten steuerliche Anreize oder Vergünstigungen für bestimmte Projekte oder Bevölkerungsgruppen in Betracht gezogen werden.

Gründe für die Entwicklung

Die Gründe für die Entwicklung der Grunderwerbsteuer in Schillingstedt sind vielfältig. Die Anpassung der Steuersätze war notwendig, um das Steueraufkommen zu erhöhen und die Verschuldung der Länder zu verringern. Gleichzeitig soll durch die Steuerpolitik der Immobilienmarkt reguliert und stabilisiert werden. In Schillingstedt selbst spielt die Nähe zu wirtschaftlichen Zentren und die Attraktivität des ländlichen Raums eine Rolle, die Nachfrage nach Immobilien zu bestimmen und somit die Steuereinnahmen zu beeinflussen.

Ortsübliche Beispielrechnungen

Um die Auswirkungen der Grunderwerbsteuer zu verdeutlichen, hier einige Beispielrechnungen:

Beim Kauf eines Einfamilienhauses in Schillingstedt zu einem Preis von 250.000 Euro fällt eine Grunderwerbsteuer von 16.250 Euro an.

Bei einer kleineren Eigentumswohnung im Wert von 100.000 Euro beträgt die Grunderwerbsteuer 6.500 Euro.

Tabelle der Grunderwerbsteuerentwicklung

Jahr Grunderwerbsteuersatz
1990 3,5%
2014 6,5%
2023 6,5%